Männer, so richtig durchgepustet!

Bei kräftigem Westwind und herrlichem Sonnenschein trafen wir uns am Freitagnachmittag im Segelhafen Rorschach. Die Vorfreude auf diesen Wochenend-Törn war bei allen Beteiligten sichtlich gross. Das Handy sollte während dieser Zeit für einmal ausgeschaltet bleiben. Offline tut gut!

Fast pünktlich um 17:30 Uhr legten wir die Leinen los und stachen zu siebt mit der „Speranza“ in See. Bei flotter Fahrt nahmen wir Kurs auf Langenargen. Nach einer Kennenlern-Runde und einer genussvollen Seeüberquerung liefen wir am späteren Abend in den BMK-Yachthafen Langenargen ein. Allerdings hatten auch andere Segler die gleiche Idee: Der Hafen war voll. Unser Skipper Hansjörg hatte in der Folge die Frei- und Frechheit, den offiziellen Bootsabnahmeplatz in Beschlag zu nehmen (es war ja Freitagabend …). Zum Nachtessen gab es Teigwaren mit Gehacktem, aber auch einen knackigen Salat und ein paar Grillwürstchen. Man(n) will ja schliesslich satt werden!

Am Samstagmorgen machten wir uns auf den Weg Richtung Meersburg – diesmal bei etwas weniger, aber immer noch weitgehend gutem Wind. So schafften wir es bis am späteren Nachmittag bis zu diesem malerischen Städtchen gegenüber von Konstanz. Sogleich gönnten wir uns eine wohlverdiente Glace, bevor wir uns in einem griechischen Restaurant mit Mousaka und Co. verwöhnten.

Später am Abend verliessen wir Meersburg wieder und starteten zu einer Nachtfahrt. Die auffrischende Bise brachte uns mit ordentlich Tempo und Schräglage bis nach Ludwigshafen am Ende des Überlinger Sees. Auf der Rückfahrt liess uns aber der Wind im Stich, sodass wir teilweise mit Motor fahren mussten. Gott sei Dank aber nahm der Wind im Laufe des Sonntagmorgens wieder zu und bescherte uns eine rassige Fahrt nach Fischbach. Dort setzten wir den Anker, um ausgiebig zu brunchen, bevor wir wieder Kurs zurück zum Heimathafen Rorschach nahmen. Der Wind blies dabei so günstig, dass wir mit kräftigem halbem Wind super vorankamen. Kurz vor dem Ausgangshafen konnten wir es aber nicht lassen, uns noch ein herrlich erfrischendes Bad im See zu genehmigen.

Fazit: Wir alle genossen ein erholsames und fantastisches Wochenende bei Sonnenschein, gutem Wind und toller Kameradschaft. Auch das Gespräch über unsere Lebenssituationen und Gott kam nicht zu kurz: Josefs regelmässige Gedankenanstösse und die paar Lieder aus Männerkehlen stärkten uns und schweissten die Crew zusammen. Jeder konnte auf dem Boot mit anpacken, wie er konnte und wollte. Es blieb auch immer viel Zeit, um die Seele baumeln zu lassen und seinen Gedanken nachzuhängen. Alles in allem ein überaus gelungenes Segelwochenende, an das wir uns sicher noch lange und gerne erinnern werden.

Markus Senn

Hallo ‚Jungs‘! War wirklich toll und hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen. Sowohl das Segeln als auch die Gespräche!
J.F.